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Ankunft Zuhause
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Hier findest Du auf meinen Seiten spezielle Hundebücher Bereite Dich so gut es geht auf den Empfang eines ausgewachsenen Hundes oder Welpen vor. Mache zunächst so gut es geht alles sauber, damit sich Dein Vierbeiner nicht direkt bei seiner Ankunft erschrecken muss, wenn Du mit dem Staubsauger durch die vielleicht enge Wohnung fährst. Stelle alles hoch oder bei Seite, was er zunächst kaputt machen könnte. Besorge Dir die nötige Hundeausrüstung über Leckerchen, zur Bürste, bis zum Schlafplatz. Vergesse aber in der Aufregung Halsband und Leine nicht. Stelle Gläser und Flaschen von den niedrigen Tischen, damit sie von dem langen Schwanz nicht herunter gewedelt werden.
Alles gut
vorbereitet?
Wenn Du mit dem Auto fährst, nimm doch einfach jemanden mit, damit Du Dich schon einmal mit dem Hund anfreunden kannst und Du nicht vom Autofahren abgelenkt wirst und der Hund beruhigt wird, wenn er nervös wird, ganz dringend kötteln muss, sich übergibt oder im Auto herumklettert, wenn er es nicht gewohnt ist ruhig zu bleiben. Am besten transportierst Du ihn in einer gesicherten Transportbox oder einem geeigneten Angurtsystem aus dem Zoofachhandel. Wenn Ihr zu hause angekommen seid, probiere doch bitte aus, ob sich der Hund noch einmal draußen entleert, bevor Ihr in die Wohnung geht. Zeige ihm das Haus, den Eingang, den Flur, die Wohnungstür... Lasse ihn überall herumschnuppern, denn er soll doch sein neues Zuhause kennen lernen.
Es riecht so alles ganz neu für ihn. Lasse ihn ruhig in der Wohnung von der Leine und achte darauf, dass Du ihn in den ersten Stunden nicht zu sehr in die Enge drängst. Er fühlt sich selbst vielleicht noch unsicher und könnte Angst vor Dir/Euch entwickeln, die er nur schwer wieder verlieren kann oder er beißt sogar aus Angst oder zu seiner Verteidigung. Er wird es mögen erst einmal alleine alles zu erkunden. Er spürt keinen Druck. Auch wenn es mal einen Hund gibt, der sich nicht so traut, bitte bemuttere ihn nicht unkontrolliert, sondern fördere direkt auch einen Teil seiner Selbständigkeit, indem Du ihn das alleine machen lässt. Fordere ein ängstliches Tier nicht noch dazu auf, für Dich etwas zu tun, was dem Tier an sich Angst macht . Wenn Ihr Euch beide etwas kennen gelernt habt, ist so etwas schon möglich, aber dazu muss Dein Vierbeiner schon Vertrauen zu einem Menschen haben und Du ebenfalls zu Deinem Vierbeiner. Wenn er sich etwas an die Wohnung gewöhnt hat, wird seine Neugierde ihn sowieso packen und er wird entweder alleine auf Erkundung gehen oder Dir von allein in die anderen Zimmer folgen. Ist ein Welpe sehr ängstlich, so kann das schon auf eine Verhaltensstörung hinweisen. Dann zeige ihm seinen Trinkschüssel und seinen Fressnapf und lass ihn trinken, er hat sicherlich Durst von der ganzen Anstrengung. Vorsicht bei einer plötzlichen Futterumstellung, der Neuankömmling kann Durchfall bekommen. Die Ruhe zum Schlafen finden die meisten am ersten Tag nicht so sehr. Wenn er von einem neuen Geräusch, das er noch nicht kennt, aufschrickt, dann lenke ihn am besten mir einem kurzen Spiel ab. So lernt er gleichzeitig, dass er auch nicht zu bellen braucht. Das verhindert enorme Nachbarschaftsprobleme. Beruhigst Du ihn jedoch, falls er schon angefangen hat zu bellen bevor Du etwas sagen konntest, wird Deine beruhigende Stimme noch als Bestätigung angesehen werden und er wird noch freudiger weiter bellen.
Lerne Deinen Vierbeiner in ruhiger und entspannter Atmosphäre kennen und streitet nicht jetzt schon lautstark darum, ob vielleicht ein Rüde/eine Hündin besser gewesen wäre. Vermittele dem Vierbeiner ein wohliges Rudel, das funktioniert. Er braucht diese Sicherheit um ein ausgeglichenes Leben führen zu können und glücklich zu sein. Lassen Dir und dem Tier die Zeit, die Ihr beide benötigt. Manche scheinen schon nach 30 Minuten unzertrennlich und bei manchen dauert es ein paar Tage oder länger. Wenn ein Hund nach mehreren Wochen noch nicht dem Menschen angeschlossen hat, kannst Du mich gerne persönlich anrufen. Die Möglichkeiten dieser Verhaltensform sind sehr fein strukturiert und kaum für ungeschulte Menschenaugen zu erkennen.
Stelle Dir sich vor,
Du seiest jetzt der neue Hund oder gar der kleine Welpe! Gerade von seiner Mutter
oder seiner gewohnten Umgebung weg, wird er in ein Auto hinein gehoben. Der Motor
wird gestartet und alles ist laut und vibriert.
Eure, Claudia Lisiecki | Untergeordnete Ebene: |