Probleme erkennen
Home ] mehr über mich? ] Pendelgestützte Beratung ] ... mit Magie ] GÄSTEBUCH bitte anklicken ] Hundehaltung ] Ein Hund im Haus ] Kontakt ] NEUES ] AKUT ] Haftungsausschluss ] Hundebücher ]

 

Gleiche Ebene:

Nach oben
Probleme erkennen
ersten Lebenswochen
Sozialisierungsphase

www.hundeglueck.com

Hier findest Du auf meinen Seiten spezielle Hundebücher

1) Probleme mit der Erziehung können von vornherein vermieden werden, wenn Du Dir  zunächst auch den richtigen Hund für Dich ausgesucht hast (mehr darüber findest Du in einer Tabelle). Du sollst völlig zufrieden mit der Wahl des Tieres sein und nicht später sagen:
"Eigentlich wollte ich ja gar keinen Schäferhund, sondern schon immer einen Boxer; meiner der verliert überall in der Wohnung die langen Haare."  "Mein Mann wollte eigentlich gar keinen Hund, aber mittlerweile hat er sich so einigermaßen damit abgefunden."  "Ich habe gedacht, dass sich mein Sohn mehr um das Tier kümmert, aber die ganze Arbeit bleibt nun an mir hängen."  "Meine Eltern haben gesagt, dass ich mich um den kümmern soll, aber nun spiele ich lieber mit meinen Kameraden." "Schon immer wollte ich einen großen Hund, der mich auch beschützen kann, aber mein Dackel ist ja schon besser als gar kein Hund."  "Hätte ich gewusst, dass Cockerspaniel dauernd auf die Jagd gehen, hätte ich ihn nicht genommen, aber ich habe ihn ja auch geschenkt bekommen." "Mein Hund hat ständig Angst vor allem, schon als ich ihn das erste Mal gesehen habe, ist er unter die Eckbank gekrochen und wollte nicht mehr raus kommen."  


Solche Sätze höre ich immer und immer wieder. Es zeigt die innere Unzufriedenheit des Menschen mit der Wahl des Tieres, die sich auf (mit gutem Grund) auf den Hund überträgt. Er kann es mit seinen Instinkten spüren und zwischen den Zeilen kann er lesen, dass er Dich nie so glücklich machen kann wie ein anderer Hund. Und ein Hund würde alles tun, um seinen Menschen glücklich zu machen und ihm übertrieben gesagt "zu dienen". Dein Hund will "Dich" und ein geordnetes und zufriedenes Rudel. Er möchte nicht in Unzufriedenheit leben, aufwachsen und irgendwann alleine sterben. Er braucht dringend, wie auch Du, absolute Liebe, Zuwendung, Geduld und Vertrauen.

2) Überlege Dir genau, was Dein Vierbeiner darf und was er nicht darf. Machen Dir diese Vorstellungen über einen ausgewachsenen Hund. Wie soll er sich verhalten, wenn er erwachsen ist????? Was darf er sein Leben lang bei Dir????? Was ist, wenn Du einen Freund oder eine Freundin hast???? Soll er dann zum Beispiel immer noch auf  das Sofa? Soll er dann immer noch in Deinem Bett schlafen? Soll er dann immer noch überall hinter Dir herlaufen und Dich bis auf die Toilette verfolgen? Soll er dann immer noch überall im Weg herumliegen?

Darfst und kannst Du ihn dann immer noch überall hin mitnehmen? Soll er dann immer noch an jedem hochspringen und die Kleidung verschmutzen? Soll er dann immer noch an jeder Einkaufstasche, die gut riecht rumschnüffeln? Soll er immer noch alles fressen, was auf der Straße liegt? Soll er immer noch zu jedem anderen Hund über die Straße laufen?
Ich denke mal NEIN, einiges willst Du sicher nicht, denn das gebietet der Anstand. Also erziehe Deinen Kleinen von Anfang an richtig, damit er sich nicht noch unter ständig wachsenden Schwierigkeiten umgewöhnen muss. Führe ihn so zu seinen Verhaltensweisen, dass er Dich versteht, was Du von ihm möchtest. Lenke ihn sanft und hört er einmal nicht, versteht er sicherlich nicht, was Du von ihm möchtest..... dann zeige es ihm bewusst in seiner "Sprache", weißt Du nicht wie, so kannst Du mich gerne fragen.


3) Nun sollst Du Deinem Welpen schon vom ersten Tag an zeigen, was er darf und was er nicht darf. Denke daran, dass er die Sprache des Menschen noch nicht kennt und dass Du ihm wirklich erst alles beibringen musst. Wenn er in so jungen Wochen schon etwas richtig macht, dann lobe ihn dafür, denn er macht es zunächst wirklich nur "zufällig" so, wie Du es willst. Wenn Du diese Zufälle durch Dein  LOBEN bestätigst, wird der Welpe schnell lernen, dass er das immer so machen soll und es wird für ihn im Laufe der Zeit zu einer Selbstverständlichkeit... Loben heißt auch LOBEN und nicht zum Beispiel vor seiner Nase etwas leckeres essen!!!!!  Mache Dir bewusst, dass Du auch nicht am ersten Tag unbedingt eine fremde Sprache bis ins Detail sprechen kannst. Genauso ist es bei Deinem Hund, denn er kennt nur die "Hundesprache" seiner Mutter und seiner Geschwister mit denen er aufgewachsen ist.
Das Loben sollte so schnell wie möglich erfolgen, damit der kleine Welpe dies auch mit dem verknüpfen kann, was er selbst gerade eben getan hat. So macht es die Hundemutter auch.     
Dies machst Du mit allem, was der Welpe gerade so tut, wenn er gerade dabei ist, die große Weite Welt zu entdecken. Fördere das positive Verhalten und beobachte den KLEINEN ganz genau in allem, was er tut, denn dann lernst Du auch seine Sprache.      Schaue zu, wie er mit anderen Hunden spielt und lerne seine Sprache. Sei nicht sofort ängstlich, wenn er beim Spielen mit anderen Hunden einmal ängstlich "QUIETSCHT". Es muss nicht unbedingt heißen, dass er sich weh getan hat. Das "Quietschen" ist ein angeborener Schutzinstinkt und bedeutet für andere Hunde, dass sie zu wild sind und vorsichtiger sein sollen mit dem kleinen Welpen.

4) Es liegt an Dir ein guter Rudelführer zu sein und Deinem Hund eine gut

 funktionierende Familie zu bieten. Dies bedeutet, dass sich der Hund sich auf Dich verlassen kann. Und das kann er am besten, wenn Du in allem konsequent bist. Konsequent bedeutet "IMMER GLEICH" und nicht Härte oder Bestrafung! Ein Hund mag es eben so, wir Menschen können gleiche Situationen verschieden beurteilen, ein Hund kann es eben weniger, wenn überhaupt.

Nur wenn Du von Deinem Hund als Rudelführer anerkannt bist, wird er Dir gehorsam und vor allem gerne folgen.
Stellt Dein Hund fest, dass Du inkonsequent handelst, so wird er selbst versuchen, das Rudel zu übernehmen, denn dann bist Du in seinen Augen "unfähig" das Rudel zu führen und die Sicherheit seiner "Familie" geht ihm verloren. Die ersten Anzeichen sind die, dass er immer weniger auf Deine Kommandos hört. Nur zögerlich reagiert er auf Deine Worte oder kommt gar nicht mehr zu Dir, wenn Du ihn rufst. Der Gehorsam wird sich schleichend und kaum merklich verschlechtern. So nach dem Motto "komme ich heute nicht, komme ich morgen" schleicht er zu Dir, wenn Du ihn rufst,  zudem wird er versuchen Dir Deinen Platz in der Rangordnung streitig zu machen. Zum Beispiel kommt er zu Dir wenn er gestreichelt werden möchte.

 Ständig wird er mit seiner Nase versuchen unter ihrer Hand zu gelangen, damit er von Dir gestreichelt wird. Und sobald er genug gestreichelt wurde, wird er Dir den Rücken zu drehen und sich wieder irgendwo hinlegen. Es gibt auch hier ein paar Tricks, dieses Verhalten wieder abzugewöhnen, bitte setze Dich mit mir in Verbindung, wenn Du zu Deinen Fragen hier auf den Seiten nichts findest.
Ein anderes Beispiel ist, wenn Dein  Hund zu Dir kommt, seinen Ball vor die Füße legt und penetrant versucht, Dich zum Spiel aufzufordern. Gibst Du Deinem Hund ständig nach und folgst  somit immer wieder seinem Willen, wird er Dich an der Nase herumführen. Die Rechte die er für sich in Anspruch nimmt, werden zusehends ausgeweitet, bis zu dem Zeitpunkt, bei dem Du selbst von Deinem Hund angeknurrt oder gar gebissen werden kannst.
Bestimme selbst, wann und vor allem wie lange Dein Hund gestreichelt wird. Bestimme selbst, wann Du Zeit für ein gemeinsames Spiel mit ihm hast. Am besten gibst Du ihm nur ein Spielzeug, mit dem er für sich selbst ausgiebig spielen kann. Die anderen Spielsachen sind für ein Spiel mit Dir gemeinsam. Und nur Du selbst hast Zugriff auf diese Spielsachen und sie werden weggeräumt, wenn Du keine Lust mehr hast mit ihm weiter zu spielen. So freut sich Dein Hund immer wieder aufs Neue, wenn Du das besondere Spielzeug heraus holst, denn er weiß, dass es jetzt lustig mit Dir wird.


Es mag vielleicht verrückt klingen, aber Dein Ansehen wird sich enorm steigern, wenn Du Deinem Hund zeigst, dass Du mehr Rechte hast als Dein Vierbeiner.

Es geht nicht darum, wie viele Menschen annehmen, dass ein Hund nur auf denjenigen hört, der ihm die meisten Leckerchen gibt.
Ganz im Gegenteil, derjenige, der diese Leckerchen immer sorglos verteilt, ohne dass der Hund etwas dafür getan hat (z.B. "Sitz"), wird in dem Ansehen des Hundes sinken, denn in der Natur bekommt ein Hund auch "nichts geschenkt ".

  Bei der Erziehung des Hundes, gerade in einem jungen Alter ist es schon  ratsam, Leckerchen als Belohnung einzusetzen, wenn das gewünschte Verhalten  des Tieres eingetreten ist, aber nette Worte und ein kleines Spielchen haben  die gleiche Wirkung. Wenn Du Leckerchen zur Belohnung gibst, dann empfehle ich weiche Leckerchen, die er in seiner Eile auch schon mal ganz herunterschlucken kann ohne dass sie ihm im Hals stecken bleiben .... und schmecken sollen sie ihm auch, dann beeilt er sich doppelt so schnell.... Du wirst über seine Geschwindigkeit und Lernbereitschaft staunen.

Weitere Fragen beantworte ich gern, wenn Du  mir ein paar Tage Zeit gibst. Bei körperlichen Beschwerden warte nicht, sondern besuche Deinen Tierarzt.

Und was immer gerne vergessen wird: Auch ein Hund braucht ganz dringend den körperlichen Kontakt zu Dir. Er liebt es

mit Dir zu schmusen und intensiv gestreichelt zu werden, sonst fühlt sich Dein Hund irgendwann alleine. Vor allem dann, wenn Du auch sonst aus persönlichen Gründen weniger Zeit für ihn hast. Er braucht Nähe und Liebe und ein kuscheliges Spiel zu zweit, damit er sich auch seelisch wohl fühlen kann. Er mag die Energien, die dadurch entstehen und kann neue Kraft für sich schöpfen. Heult er viel, hat er vielleicht Sehnsucht nach Nähe und braucht DICH. Und irgendwann will er vielleicht gar nicht mehr von Dir gestreichelt werden???? Spätestens dann sollten bei Dir alle Alarmglocken klingeln, denn in vielen Fällen ist dann das Vertrauen irgendwie verloren gegangen und Dein Hund ist deprimiert über seine Einsamkeit auch wenn Du viel mit ihm spazieren gehst oder ihn anders bewegst. Nimm Dir JETZT Zeit und denke einmal 5 Minuten darüber nach, wann Du das letzte Mal auf dem Fußboden mit Deinem Hund gekuschelt hast. War es heute?: SUPER WEITER SO!!!! War es gestern?: DANN NIMM DIR GLEICH NOCH DIE ZEIT!!!! War es vorgestern?: HMMMMMMMM, DAS IST SCHADE!!!! Ist es schon noch länger her?: AU WEIA!!!! Überlege Dir, WARUM  DU  NICHT die Zeit hattest, Deinem Hund die notwendige Nähe zu geben. Oder bist Du selbst befangen oder stehst unter Druck?????? Sei ganz ehrlich zu Dir selbst und nimm Dir vor, noch heute damit zu beginnen, Nähe zu spüren und zu geben. Am besten JETZT sofort, auf meinen Seiten kannst Du immer noch irgendwann weiter lesen..... Dein Hund ist wichtiger, denn er ist Dir ein treuer Freund!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hundebücher

wieder nach oben

Liebe Grüße,

Claudia Lisiecki
(Tabelle "Früherziehung)

nach oben
 

 
Auf dem Weg ins

Zentrum des Herzens

Untergeordnete Ebene:

Nach oben